Pfadfinden

„Pfadfinder, das sind doch die Leute die Abzeichen sammeln, Kekse verkaufen und alten Leuten über die Straße helfen.“

Um die Klischees aus dem Weg zu räumen: Pfadfinder sein hat nichts damit zu tun. Pfadfinder sein, ist mehr eine Lebenseinstellung. Es ist immer wieder ein Abenteuer für sich. Das Motto ist „Learning by doing“.

Als Pfadfinder sind wir weltoffen und frei für alle Religionen. Im Mittelpunkt steht unsere Gemeinschaft. Wir geben Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich frei zu entfalten und ausprobieren zu können. Dazu machen wir regelmäßig (Zelt)-Lager, d. h. wir gehen zusammen auf Reisen. Mal übers Wochenende, eine Woche oder es geht auch für mehrere Wochen um die ganze Welt.

Um uns auf unsere Abenteuer vorzubereiten, treffen wir uns einmal die Woche in Gruppenstunden. In diesen lernen wir zum Beispiel wie man Feuer macht und Zelte aufbaut, probieren aber auch aus worauf wir Lust haben, zum Beispiel: selbst kochen, Eis essen, Baseball spielen oder einfach nur zusammen einen Nachmittag/ Abend bei Lagerfeuer und guten Geschichten verbringen. Die Jugendbewegung gibt es seit über 100 Jahren und wurde von Robert Baden-Powell in England gegründet. Die Idee, dass sich Jugendliche frei von ihren Eltern ausprobieren können, neue Dinge lernen und zusammen mit ihren Freunden unterwegs sind, hat sich schnell verbreitet. Heute sind die Pfadfinder mit über 50 Millionen Mitgliedern die größte Jugendbewegung der Welt.

Lord Baden-Powell sagte einmal: „Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als Ihr sie vorgefunden habt.“
Und genau das tun wir!“